3 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert: 7. September 2026
Wie Sie ein Foto auswählen, aus dem ein guter Druck wird
Der häufigste Grund, warum das Ergebnis nicht passt, ist weder der Stil noch der Drucker. Es ist das Ausgangsfoto. Fünf Minuten Lesezeit, die Ihnen Enttäuschung ersparen.

Das Erstellen aus einem Foto funktioniert wie ein guter Fotograf: Es arbeitet mit dem, was es bekommt. Ist die Eingabe ein scharfes, gut beleuchtetes Foto, sieht das Ergebnis wie ein Gemälde aus. Ist die Eingabe ein verwackeltes Partyfoto, sieht das Ergebnis wie ein verwackeltes Partyfoto in Stilform aus.
Fünf Dinge, die entscheiden
Schärfe dort, wo sie zählt
Beim Porträt sind das die Augen. Sind sie scharf, liest das Gehirn das gesamte Bild als scharf, selbst wenn der Hintergrund weich ist.
Licht von vorne, nicht von hinten
Ein Foto gegen das Fenster ergibt eine Silhouette. Drehen Sie sich so, dass das Licht auf das Gesicht fällt — am besten Tageslicht vom Fenster.
Motiv groß genug im Bild
Der Kopf sollte mindestens ein Drittel des Fotos ausfüllen. Ein Foto vom anderen Ende des Spielfelds lässt sich durch nichts retten.
Ruhiger Hintergrund
Ein überladener Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit ab, und der Stil sucht darin nach Formen. Wand, Himmel oder Gras funktionieren am besten.
Original, keine Kopie einer Kopie
Ein per Chat weitergeleitetes Foto ist verkleinert und komprimiert. Nehmen Sie das Original aus der Handygalerie.
Natürlicher Ausdruck
Ein gezwungenes Lächeln wirkt auch im Ölgemälde gezwungen. Die besten Porträts entstehen aus Fotos, auf denen die Person entspannt ist.
Auflösung: Das regeln wir für Sie
Vor dem Druck vergrößern wir jeden Entwurf automatisch auf die Auflösung, die das jeweilige Format benötigt. Sie müssen weder DPI berechnen noch herausfinden, wie viele Pixel eine Datei für eine Leinwand von 50×70 haben muss.
- Ein Foto direkt aus der Handykamera, auch einem älteren Modell
- Ein Foto aus der Cloud in Originalgröße heruntergeladen
- Ein bei Tageslicht gescanntes oder erneut fotografiertes Papierfoto
- Ein Screenshot des Bildschirms mit dem Foto
- Ein von sozialen Netzwerken heruntergeladenes Bild nach mehrfachem Weiterleiten
- Ein stark beschnittener Ausschnitt aus einem bereits kleinen Foto
- Ein Foto mit ausgebranntem Blitz und flachem Gesicht
Warum der Druck anders aussieht als der Bildschirm
Der Monitor leuchtet, das Papier reflektiert Licht. Dunkle Flächen wirken deshalb auf dem Druck etwas weniger dramatisch als auf dem Handy, und feine Farbübergänge ruhiger. Das ist kein Fehler, sondern Physik. Rechnen Sie damit vor allem bei sehr dunklen Motiven.
Ich habe ein altes Handy, reicht das?
Meistens ja. Auch ein fünf Jahre altes Handy macht Fotos, die vergrößert ein A2-Poster problemlos tragen. Entscheidend sind Licht und Schärfe, nicht das Alter des Geräts.
Verbessert sich ein verwackeltes Foto dadurch?
Nein. Die Vergrößerung fügt Pixel hinzu, keine Information. Ein verwackeltes Original bleibt weich, wird nur größer.
Kann ich ein Foto von der Kamera statt vom Handy senden?
Gerne. Je besser das Original, desto besser das Ergebnis — bei einer Spiegelreflexkamera können Sie auch die größten Formate wählen.
Wie groß darf das Format sein?
Bei einem scharfen Handyfoto ruhig eine Leinwand über einem halben Meter. Bei einem alten gescannten Foto empfehlen wir eher A4 bis 30×40.
Der schnellste Weg herauszufinden, ob ein Foto reicht
Laden Sie es hoch und werfen Sie einen Blick auf die Vorschau — sie ist kostenlos, das Ergebnis sehen Sie sofort.